Himmelwärts

Gedichte

Hände, die in Meere von Zärtlichkeiten tauchen,
Lippen, die zügellos das letzte sehnen
der Brust entreißen,traumentfacht,
gleitet in Tiefen, was nie geträumt.

Und du, lächelst sanft,
entfachst mit Deinen Augen meterhohe Flammen,
wirfst Du Deinen Kuss hinein,
vergeht das Herz im lichterlohen Brand.

Du lächelst nur, traumverloren,
wie eine Frühlingswiese
die mir der Himmel gereicht.
Alles sehnen hat ein Ende,
erwacht im morgenlichten Tanz
und Gänze das Herz.

Gefallen und wissend
blieb der Duft Deines Seins
in meinem Blut auf ewig.
Wie ein Regenfall ergoss sich
Leben in die Wüste,
jede Träne floss doch himmelwärts.

Nie war ich Dir so nah, erkennend,
dass menschlicher Geist
in Liebe Grenzen sprengt.
Wo nichts ist außer Liebe,
schwinden die Nebel vor den Blicken,
sind wir Sternenstaub der Nacht.

© Santos-Aman